Fruktosearm Glutenfrei Laktosefrei Tipps & Tricks

Fructosefreie Schokolade im Vergleich

9. Januar 2017
Fructosefreie Schokolade

„Alles, was du brauchst, ist Liebe. Aber ein bisschen [fructosefreie] Schokolade hin und wieder tut auch nicht weh.“
– Charles M. Schulz (US-amerikanischer Comiczeichner)

 

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

 

Über Weihnachten habe ich für euch fructosefreie Schokolade mal genauer unter die Lupe genommen und verschiedene Marken und Sorten getestet. Ihr könnt euch vorstellen, dass das natürlich eine ganz unangenehme Aufgabe für jemanden so Schokoverrückten wie mich war. 😉 Nein natürlich habe ich es total genossen endlich mal einen Grund zu haben so viel Schoki zu futtern. Ich frage mich ehrlich gesagt warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin einen Artikel darüber zu schreiben. Schließlich esse ich fast jeden Tag Schoki in allen möglichen Variationen. 😉 Oftmals nehme ich sogar die Symptome in Kauf, um auf meine Milka Daim Tafel nicht verzichten zu müssen, aber heute geht es einzig und alleine um fructosearme Schokosorten. Ich finde im Internet fehlt bisher eine schöne Übersicht oder Erfahrungsberichte zu fructosearmer Schoki. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen diese Lücke zu schließen und einen kleinen Bericht darüber zu schreiben. Ich habe folgende Sorten und Marken probiert und getestet:

  1. Frankonia: Schokosmilie
  2. Frankonia: weiße Schokolade Dextrose
  3. Frankonia: Noisette Schokolade Dextrose
  4. Frankonia: Zartbitter Schokolade Dextrose
  5. Sukrin zuckerfreie Schokolade Milch
  6. Frusano: Bio-Filita Amaranth Schokolade

 

Wo gibt es frcutosefreie Schokolade?

Bei mir in Würzburg habe ich fructosearme Schokolade leider noch in keinem Supermarkt gefunden. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass ihr sie in größeren Städten in gut sortierte Supermärkte wie Edeka oder Tegut findet. Da ich im Supermarkt ja leider keine bekomme, musste ich mir etwas anderes überlegen. Also bin ich auf Online Shops ausgewichen. Dieses Mal habe ich bei un-vertraeglich.de bestellt. Es gibt aber noch viele Alternativen. Ich würde immer die Versandkosten und mögliche Angebote vergleichen. Schließlich kostet der Spaß ja doch etwas mehr als normale Schoki. Ein Tipp von mir schaut auch mal auf Messen rund um das Thema frei von vorbei. Dort gibt es oftmals günstigere Messeangebote und Rabatte. Ich hab auf der diesjährigen veggy & frei von bei dem Stand von Frankonia auch richtig zugeschlagen. Einen Messebericht dazu könnt ihr schon auf dem Blog lesen. 🙂

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

 

Wie teuer ist fructosefreie Schokolade?

Da kommen wir auch direkt zum Preis der fructosearmen Schokolade. Die Sorten, die ich getestet habe lagen zwischen 1,29€ für die Zartbitter Schokolade von Frankonia, 1,39€ für die Noisette und Vollmilch der gleichen Marke, 1,49€ für die weiße ebenfalls von Frankonia und 2,99€ für die 85g Tafel von Frusano. Alle drei Tafeln von Frankonia haben leider nur 80g anstatt den 100g einer „normalen“ Schokitafel. Mit 3,89€ für nur 60g war die Sukrin zuckerfreie Schokolade allerdings mit Abstand die teuerste. Ob sie es wert war, erfahrt ihr weiter unten im Artikel.

 

Was macht die fructosefreie Schokolade süß?

Die Marke Frankonia süßt ihre fructosearmen Schokoladen, die gleichzeitig auch laktose- und glutenfrei sind mit Traubenzucker und Trockenglukosesirup. Frusano hingegen verwendet nur Trockenglukosesirup. Sukrin wiederum süßt ihre Schokolade mit Erythritol und Stevia. Erythritol ist ein Zuckeralkohol, das nahezu keine Kalorien hat und als Zuckeraustauschstoff gilt. Es wird bei einer Fructoseintoleranz meist vertragen, das kann in Einzelfällen aber abweichen. Deshalb immer vorsichtig testen und bei Bedarf nicht verzehren. Auch Stevia ist ein Zuckerersatzprodukt und wird meist mit einer Fructoseintoleranz gut vertragen.

Welche fructosefreie Schokolade schmeckt am besten?

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

 

Platz 1: Schokosmilies von Frankonia

Soo das ist jetzt die Frage aller Fragen. Natürlich kann ich diese nur ganz subjektiv und nach meinem eigenen Geschmack beurteilen, aber ich denke der kann schon etwas aussagen. 😉 Also letztlich habe ich meine Favoriten oben bei der Auflistung der Sorten schon preisgegeben, weil ich sie genau in meiner Lieblingsreihenfolge angeordnet habe. Ich bin wirklich unfassbar begeistert von den Schokosmilies von Frankonia. Allgemein eigentlich von der gesamten Marke. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach total. Und ich habe nichts mit der Firma zu tun, sondern ich urteile hier rein nach meiner persönlichen Meinung. 😉 Mich erinnern die Smilies so ein bisschen an Schokobons. Sie bestehen aus einer Milchcreme mit Nüssen und außen sind sie mit einer Vollmilchschokoglasur überzogen. Mein besonderes Highlight sind die super süßen Gesichter und Emotionen der Smilies. Auch wenn man das von dem Namen schon erahnen könnte, war ich trotzdem total positiv überrascht wie mich da so ein zwinkernder Smilie oder zwei Herzaugen angeschaut haben und unbedingt vernascht werden wollten. Das ist wahrer Schokogenuss und ich war im fructosefreien Schokohimmel kann ich euch sagen. *.* Als einzig negativen Punkt bei diesen kleinen Köstlichkeiten kann ich ankreiden, dass sie alle nochmal einzeln in Plastik verpackt sind. Diese Umweltverschmutzung müsste meiner Meinung nach nicht sein.

Platz 2,3 und 4: Schokolade von Frankonia

Auch die weiße Schokolade von Frankonia bekommt von mir eine 1. Sie steht meiner Meinung nach fructosehaltiger in nichts nach. Dann wird es aber schon dünner. Ich muss sagen alle anderen Schokosorten haben mich nicht 100%ig überzeugt. Noisette und Vollmilch von Frankonia waren ganz lecker, wenn auch anders als die, die ich sonst kenne.

Platz 5: Sukrin Milchschokolade

Bei der Sukrin Milchschokolade war es vor allem das Preis-Leistungsverhältnis, das mich abschreckt sie nochmal zu kaufen. Für 60g, das ist knapp mehr als eine halbe herkömmliche Tafel Schokolade, fast 4€ zu zahlen, sehe ich ehrlich gesagt nicht ein, wenn es auch einen so tollen Ersatz von Frankonia gibt, der mir noch dazu besser schmeckt. Die Sukrin Schokolade war für eine Milchschokolade auch nicht süß genug wie ich finde.

Platz 6: Frusano Bio Filita Amaranth

Von der Frusano Aamranth Schoki war ich dann aber ehrlich gesagt total enttäuscht. Bei dem Preis hätte ich viel viel mehr erwartet. Sie war okay, aber mehr auch nicht. Ich dachte wirklich eine gluten-, laktose-, und fruktosefreie Schokolade entdeckt zu haben, die etwas besonderes ist, aber Fehlanzeige. Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben, aber sie hatte einen gewissen Beigeschmack und auch die geringe Süße, die mir einfach nicht so gefallen hat. Ich konnte nichtmal die ganze Tafel (85g) aufessen. Und das will wirklich etwas heißen bei mir. 😉

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

 

Fructosefreie Schokolade

Fructosefreie Schokolade

 

 

Mein persönliches Fazit

 

Schokolade ist Liebe, die man sich selbst schenkt.

Sonja Blumenthal

 

Hersteller Sorte Preis Menge Süßungsmittel Schulnote Anmerkung
Sukrin Zuckerfreie Schokolade Milch 3,89€ 60g Erythritol und Stevia 4 Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis;

glutenfrei

Frusano Bio Filita Amaranth 2,99€ 85g Trockenglukosesirup 5 Erwartungen geschmacklich nicht erfüllt;

gluten- und laktosefrei

Frankonia Weiß 1,49€ 80g Traubenzucker & Trockenglukosesirup 1 Genauso gut wie herkömmliche weiße Schokolade;

gluten- und laktosefrei

Frankonia Vollmilch 1,39€ 80g Traubenzucker & Trockenglukosesirup 2 gluten- und laktosefrei 
Frankonia Noisette 1,39€ 80g Traubenzucker & Trockenglukosesirup 2 gluten- und laktosefrei 
Frankonia Zartbitter 1,29€ 80g Traubenzucker & Trockenglukosesirup 2-3  gluten- und laktosefrei
Frankonia Schokosmilie 3,29€ 120g Traubenzucker & Trockenglukosesirup 1 Mein ultimatives Highlight;

gluten- und laktosefrei

Wenn ihr anderer Meinung seid oder ihr noch mehr Tipps für leckere fructosearme Schokoladen habt immer her damit. 🙂 Ich freue mich über Post von euch oder schreibt am besten einfach direkt einen Kommentar hier unter den Beitrag.

Eure Sophia <3

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4 Kommentare

  • Antworten Martina 9. Januar 2017 at 19:30

    Danke für den Beitrag. Ich finde den echt interessant!

    • Antworten Betterwithout 10. Januar 2017 at 15:35

      Liebe Martina sehr sehr gerne. 🙂 Leidest du selbst an einer Fructoseintoleranz oder aus welchem Grund beschäftigt dich das Thema?
      Viele liebe Grüße
      Sophia

  • Antworten Susette 12. Januar 2017 at 14:10

    Liebe Sophia,

    mir geht es genau wie dir. Ich habe die Schokosmilies alle auf einmal aufgegessen. 🙂 Die sind so unfassbar lecker und ich musste sofort an Schokobons denken.
    Die Amaranth-Schokolade fand ich schrecklich. Schade um das Geld. Vollmilch und Zartbitter von Frusano schmecker aber gut.

    Muss man sich denn bei der Menge Schoki trotzdem noch zurück halten, da es in zu großen Mengen Probleme bereitet? Oder könnte ich theoretisch den ganzen Tag Schokolade essen?

    Liebe Grüße
    Susette

    • Antworten Betterwithout 17. Januar 2017 at 13:02

      Hi Susette 🙂
      Hehe ich sitze gerade auch in der Bibliothek und schreibe an meiner Bachelorarbeit und rate was sich in meiner Tasche noch versteckt. 😉 Richtig die Schokosmilies. Die sind einfach der Hammer. Leider neigt sich mein Vorrat wieder dem Ende zu. ;(
      Zu deiner Frage wegen der Menge. Ich würde sagen, dass das von Person zu Person unterschiedlich ist. Manche Menschen mit FI vertragen Traubenzucker auch nur zu bestimmten Mengen und nicht im Überfluss. Generell würde ich dir, auch so lecker es schmeckt, nicht empfehlen den ganzen Tag Schoki zu essen. Zu viel Zucker schadet immer, da ist es ganz egal ob Fructose, Lactose, Glucose oder andere Zuckerarten. 😉 Wenn du also in moderatem Maße isst, dich wohlfühlst und keine Beschwerden hast, hast du meiner Meinung nach die für dich richtige Menge gefunden.

      Ganz liebe Grüße aus der Bib
      Sophia

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