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Wildkräuterpesto aus dem Mixer

10. Juni 2016

 Wildkräuter aus Mamas Garten

Ich liebe frische Zutaten in der Küche. Vor allem Kräuter geben so viel Aroma und Geschmack in Salaten, Soßen und vielen anderen Gerichten. Letztes Wochenende war ich mal wieder zu Besuch bei meiner Mama in meiner Heimat Ingolstadt. Dort hat sie ein regelrechtes Kräuterparadies im Garten. Da musste ich einfach zuschlagen und habe Unmengen an Kräutern mit nach Würzburg genommen. Sie haben mich dazu inspiriert euch dieses Rezept zu präsentieren. Wildkräuterpesto aus Mamas Kräutergarten.

Welche Kräuter kommen rein?

Letztlich könnt ihr alle Kräuter, die bei euch wachsen, essbar und lecker sind für das Wildkräuterpesto verwenden. Ich habe in dem Kräutergarten meiner Mama gestöbert und folgendes Grünzeug verwendet: Salbei, essbaren Lavendel, Oregano, zweierlei Sorten von Majoran, Thymian, Schnittlauch, Basilikum, Schnittknoblauch, Koriander, Estragon, zweifarbigen Salbei und noch ein paar weitere, die mir gar nicht mehr einfallen. 😉 Ihr seht eurem Geschmack sind keinerlei Grenzen gesetzt. Natürlich könnt ihr euch auch auf eure zwei oder drei Lieblingskräuter beschränken und nur daraus das Pesto zubereiten. Lasst euch von eurem Geschmack leiten. 🙂

Ihr solltet nur vorsichtig mit intensiven Kräutern wie dem essbaren Lavendel sein, da es sonst schnell passiert, dass dieses Kraut den Geschmack eures Pestos dominiert. Außerdem solltet ihr alle Blüten an den Kräutern zuvor entfernen, da einige nicht zum Verzehr geeignet sind.

Wildkräuterpesto

Wildkräuterpesto

Wildkräuterpesto – Haltbarkeit und Aufbewahrung

Damit ihr möglichst lange etwas von eurem Wildkräuterpesto habt, solltet ihr es in Gläser abfüllen und die Oberfläche mit Olivenöl bedecken. Jedes Mal, wenn ihr etwas aus dem Glas nehmt, solltet ihr dann auch wieder eine neue Schicht Olivenöl darauf gießen.  Das verlängert die Haltbarkeit und verbessert den Geschmack, da das Öl mit der Zeit in das Pesto einzieht. Wichtig ist auch, dass ihr die Pestogläser im Kühlschrank lagert. Gut verschlossen und kühl gelagert haltet das Kräuterpesto mindestens ein bis zwei Monate und verliert dabei nicht an Geschmack.

Also ich persönlich mag Pesto am liebsten in Kombination mit Nudeln. Hier habe ich glutenfreie Spaghetti von Schär verwendet. Wenn ihr danach noch Lust auf einen leckeren Nachtisch habt, probiert doch mal die leckeren Rhabarber-Himbeer Crumble mit Vanillestreuseln aus. Ein Gedicht sag ich euch. Und nach so einer Pasta genau das richtige.

Gutes Gelingen wünsche ich euch. Eure Sophia <3

Wildkräuterpesto

Wildkräuterpesto

 

5.0 from 3 reviews
WIldkräuterpesto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Dieses Rezept ist eines der wenigen Improvisationsrezepte von Betterwithout. Ich kann euch leider nur ungefähre Mengenangaben zu ÖL und Kräutern machen. Bei der Zubereitung ist euer Improvisationsgeschick gefragt.
Portionen: ca. 2 kleine Einmachgläser
Zutaten
  • ca. 3-4 Hände voller Kräutern eurer Wahl
  • 150g Parmesan am Stück
  • 4 Knoblauchzehen
  • ca. 10 EL Olivenöl
  • 150g Pinienkerne
  • Salz, Chili, Zitronensaft
Zubereitung
  1. Zunächst die Pinienkerne ohne Öl oder anderes Fett in einer Pfanne rösten bis sie leicht braun sind. Dabei müsst ihr nur aufpassen, dass sie nicht verbrennen, das passiert leider relativ schnell.
  2. Danach die Kräuter waschen, von den Stielen befreien und in einen Mixer geben. Die Knoblauchzehen schälen und im Ganzen ebenfalls in den Mixer legen. Wenn ihr einen leistungsfähigen Mixer habt, könnt ihr den Parmesan einfach in 3-4 Stücke brechen und so zu den anderen Zutaten in den Mixer legen.
  3. Zum Schluss noch Öl und Gewürze je nach Geschmack hinzugeben und dann ordentlich mixen bis eine gewünschte Konsistenz entsteht. Ich habe ca. 45 sek auf Stufe 5 mixen lassen. 🙂 Falls euch das Pesto dann noch nicht flüssig genug ist, könnt ihr einfach noch etwas Öl dazugeben.
  4. Tipp: Geschmacklich sollte es sehr intensiv sein, da man dazu meist geschmacklich neutralere Dinge wie Nudeln oder Brot isst.

 

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6 Kommentare

  • Antworten Inge 10. Juni 2016 at 15:36

    Wow! Danke Sophia!
    Ich hab das hier daheim gleich ausprobiert und nachgekocht: Ein wahnsinns Gericht ist das muss ich sagen! Einfach nur Top!
    Meine Enkelkinder werden dieses gesunde Essen öfter bei mir bekommen.

    Inge

    • Antworten Betterwithout 10. Juni 2016 at 21:10

      Liebe Inge,
      das freut mich ungemein. Dann hast du aber tolle Enkelkinder, wenn sie sogar so viel Grünzeug freiwillig essen. 🙂 Lasst es euch schmecken. Und viel Spaß beim weiteren Stöbern.
      Viele Grüße
      Sophia

  • Antworten Anonymous 10. Juni 2016 at 23:04

    Liebe Sophia, einen schönen Blog hast Du hier und ich find’s toll, wie übersichtlich alles ist. Ich werde ganz sicher das ein oder andere ausprobieren! So ein paar Unverträglichkeiten hab ich nämlich auch… Lieben Gruß Tamara

    • Antworten Betterwithout 28. Juni 2016 at 22:43

      Liebe Tamara,
      vielen lieben Dank für das Lob. Ich freue mich, wenn sich die Mühe lohnt und ich andere Menschen für meine Rezepte begeistern kann. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und würde mich über eine kurze Rückmeldung was daraus geworden ist freuen.
      Viele liebe Grüße Sophia

  • Antworten Steffi 24. August 2016 at 18:52

    Hallo Sophia,
    habe heute das Wildkräuter-Pesto ausprobiert. Mit Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Super lecker! Allerdings habe ich etwas mehr Öl genommen – hatte ich gleich mehr davon Tolles Rezept!!
    Liebe Grüße
    Steffi

    • Antworten Betterwithout 1. September 2016 at 12:11

      Liebste Steffi,
      freut mich total. Ja Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian sind auch eine tolle Kombination. Ich wünsche dir noch ganz viele leckere Pesto Pasta Abende damit. <3
      Viele Grüße aus Würzburg nach Würzburg 😉
      Sophia

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